Natur-Apotheke bei stumpfen Verletzungen

Und schon ist es passiert ... beim Radfahren oder Inlineskaten, auf dem Tennisplatz, beim Joggen oder einfach in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit. Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen sind schmerzhaft und lästig. Mit dem Wissen der Naturheilkunde lässt sich der Heilungsprozess jedoch wohltuend begleiten und die Regeneration auf natürliche Weise unterstützen.

Heilung und Regeneration unterstützen

Stumpfe Verletzungen entstehen, wenn von außen eine Kraft auf den Körper einwirkt, ohne die Haut zu durchdringen. Typisch sind Stöße, Schläge, Stürze oder ein Zusammenprall. Dabei werden vor allem Muskeln, Bindegewebe, Blutgefäße oder Knochen belastet oder gequetscht (siehe Kasten „Stumpfe Verletzungen im Überblick“, Seite 40). Häufige Folgen sind Schmerzen, Schwellungen, Blutergüsse und Bewegungseinschrän­kungen, während äußerlich keine offene Wunde sichtbar ist.

Kälte beruhigt und begrenzt – Wärme löst und regeneriert  
Kälte und Wärme wirken bei Verletzungen gegensätzlich und ergänzend. Kühlende Anwendungen werden in der akuten Phase eingesetzt, also in den ersten 24 bis 72 Stunden, nachdem es passiert ist. Sie verengen die Blutgefäße, dämpfen Entzündungen, reduzieren Schwellungen und lindern Schmerzen. Dadurch beruhigt sich das Gewebe und wird nicht weiter gereizt. Sind Fuß oder Knie betroffen, empfiehlt es sich, das jeweilige Bein so oft wie möglich hochzulagern und das verletzte Gelenk zu schonen (siehe Kasten zur „PECH-Regel“).

Die „PECH“-Regel

Die Buchstaben P, E, C, H stehen für vier wirkungsvolle Verhaltensregeln nach der Zerrung eines Muskels: P wie Pause, E wie Eis, C wie Compression und H wie Hochlegen.

Im Detail heißt das: Schonen Sie den Muskel, und machen Sie Pause. Ein falscher Ehrgeiz ist nun absolut fehl am Platz, denn zu seiner Wiederherstellung braucht der Muskel vor allem eines: Zeit.

Kälte bewirkt, dass das Gewebe weniger stark durchblutet wird. Das geht mit Eis am einfachsten. Kühlung – mit etwas Druck (Compression) – bremst die Einblutung ins Gewebe. Verletzte Gliedmaßen so oft wie möglich hochzulagern, verhindert ebenfalls Schwellungen.

Wärmende Anwendungen kommen erst in der nachfolgenden Heilungs- und Regenerationsphase zum Einsatz. Sie fördern die Durchblutung und unterstützen den Abtransport von Stoffwechselprodukten. Zudem hilft Wärme, Schutzspannungen zu lösen, die sich nach einer Verletzung oft unbewusst aufbauen. Und weil über das Nervensystem Schmerzsignale gedämpft werden, fühlt sich Bewegung nach der Anwendung wieder leichter und sicherer an.

...

Den kompletten, ausführlichen Beitrag lesen Sie in unserem Magazin NATÜRLICH GESUND UND MUNTER 03/2026

 

Foto: Pixel-Shot / shutterstock.com

Gesundheitstipps direkt ins Postfach.

> Jetzt Newsletter abonnieren